genug Höhe

Wie ist es im Moment?

Aktuell muss für jede Wohnung ein Betrag von 17,50 € bezahlt werden, unabhängig davon wie viele Menschen zusammen wohnen und ob/wie viele Rundfunkempfangsgeräte vorhanden sind. Eine Befreiung ist nur in besonderen Fällen (Empfänger von Sozialleistungen/ Menschen mit Behinderung) möglich.

Wer kann sich aktuell befreien lassen?

Wer als Student BAföG empfängt kann sich vom Rundfunkbeitrag befreien lassen.
Dies gilt nicht für Stipendiaten, die eine (am BAföG orientierte) Studienförderung durch eine Stipendienstiftung erhalten.

Was ist eine Wohnung überhaupt?

Die Definition einer Wohnung ist im RBStV verankert und gem. §3 RBStV jede ortsfeste, abgeschlossene Raumeinheit. Zwischen der klassischen Wohnung, einer Wohngemeinschaft/ Untervermietung und einem Studentenwohnheim wird nicht unterschieden. Ein Wohnheimzimmer im Studentenwerk gilt als eigene Wohnung, unabhängig davon, ob Küche und Bad geteilt werden. Dadurch entsteht ein Vorteil für Wohngemeinschaften gegenüber Studentenwohnheimen/ Einzelwohnungen. In einer Wohngemeinschaft kann der Beitrag unter allen Bewohnern aufgeteilt werden – in Studentenwohnheimen und bei Einzelwohnungen ist dies nicht möglich.
Gerade in beliebten Universitätsstädten sind die durchschnittlichen Mietkosten in den vergangenen Jahren immer  weiter gestiegen.
Bsp.:
(Quelle: 20. Sozialerhebung, 2012/ 19. Sozialerhebung, 2009)
In Deutschland liegt die Armutsgrenze aktuell bei 984€ monatlich. Durchschnittlich stehen Studenten monatlich 834€ zur Verfügung. Damit liegen Studenten unterhalb der Armutsgrenze! Es kann nicht sein, dass Studenten mit Erwerbstätigen gleichgestellt werden. Was fordern wir? Wir fordern daher einen reduzierten Rundfunkbeitrag für alle Studenten und Auszubildenden. Dieser soll in Höhe von 5€ pro Haushalt entrichten werden müssen. Darüberhinaus sollen alle bisher Befreiten weiterhin befreit bleiben. Durch die wirtschaftsstärkste Person im Haushalt wird die Höhe des Rundfunkbeitrags bestimmt.

Was ist das KEF?

KEF steht für „Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten“.
Advertisements